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Geschichte Klinik Dr. Müller

Die Geschichte der Klinik

1843 wurde in Thalkirchen im Süden Münchens, direkt an der Isar, ein Heilbad errichtet, aus dem sich ein Sanatorium und schon vor der Jahrhundertwende eine Klinik entwickelt.

Josef Bleile, ein Schüler des Kneipp-Vorläufers und Wasserheilkundigen Priesnitz - „Priesnitz´sche Umschläge“ - erhielt von König Ludwig I die Erlaubnis zur Krankenbehandlung unter ausschließlicher Verwendung kalten Wassers: in Thalkirchen - weit vor den Toren Münchens. Die Kurgäste wurden von und zum Bahnhof München mit Pferdedroschken kutschiert.

Dr. Heinrich Müller Senior erwarb das Anwesen 1935. Die neue Klinik begann mit einem Pflegesatz von 3,20 Reichsmark pro Tag - dem Gegenwert von 16 Maß Bier. In den Kriegswirren bezog die Klinik eine Ausweichunterkunft in Hechendorf am Pilsensee. Nur Tage später standen von der Klinik in Thalkirchen nur noch die Außenmauern. Der Wiederaufbau nach dem Krieg war erst 1955 richtig abgeschlossen. Bad Thalkirchen machte seinem Namen alle Ehre - Gelände und Keller der Klinik waren häufig überschwemmt. Erst mit dem Bau des Sylvensteinspeichers 1960 änderte sich das. Die benachbarten Kliniken Dr. Müller und Dr. Rinecker versorgten anfänglich das südliche München allein: Es gab zunächst keine Krankenhäuser in Großhadern, Harlaching und Solln. 1968 war die Internistische Klinik Dr. Müller das erste private Krankenhaus Münchens, das ein flexibles Gastroskop einsetzte. Sonographie, EEG, Nuklearmedizin und Herzkatheterlabor folgten.

1984 kam als Innovation der erste, von einer Privatklinik betriebene Computertomograph hinzu, den die Klinik dann mit der chirurgischen Klinik Dr. Rinecker gemeinsam betrieb.

Seit mehr als 77 Jahren war die Klinik in Familienhand und wurde bis in die dritte Generation geführt. Im Jahr 2016 fand dann der Trägerwechsel statt und aus der Internistischen Klinik Dr. Müller wurde das Internistische Klinikum München Süd.